Seiten

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Leopardenmuster aus Marzipan


 Sooo, heute gibt es ausnahmsweise nichts Gebackenes, sondern ein Tutorial. Schon lange hab ich mir überlegt wie man ein Leopardenmuster für einen Kuchen oder Ähnliches hinbekommt. 

Letztendlich war die Lösung schon fast langweilig einfach: Marzipan + Lebensmittelfarbe :-)  

Es ist zwar eine ziemlich mühselige Arbeit, aber sie lohnt sich. Der Zeitaufwand für meine Marzipanherzen zur Verzierung von Pralinen lag ungefähr bei 45 Minuten für das Muster. Wenn man natürlich einen ganzen Kuchen damit eindecken möchte, sollte man schon etwas mehr Zeit einplanen.






Leopardenmuster 

1 Paket Marzipanrohmasse, 200g ( bei Torten und Kuchen bestimmt, je nach Größe, 2 oder 3)
flüssige Lebensmittelfarbe, Braun und Schwarz 
( wer keine schwarze Farbe hat, kann auch welche anmischen. Einfach Rot, Blau, Grün & Gelb im gleichen Verhältnis miteinander mischen .) 
Ca. 1 EL weiche Butter
Ca. 100g Puderzucker 

  • Der Puderzucker und die Butter sind nur dafür da, die Geschmeidigkeit des Marzipans zu erhalten. 
  • Die Marzipanrohmasse in 3 Teile zerschneiden. Der Teil in der Ursprungsfarbe ist der Größte. Dann zwei kleinere Teile einmal mit dem Schwarz in ein sehr dunkles Braun einfärben. Dann mit der braunen Farbe (etwas sparsam verwenden) ein helleres Braun erzeugen. ( Farbe ist besser auf den Fotos zu erkennen, siehe "...mehr lesen")
  • Das Färben von Marzipan ist eigentlich einfach und man kann gut selber bestimmen wie man die Farbtöne wählt. Hauptsache ist nur: Helle Grundfarbe, dunklere Musterfarbe und noch dunklere Umrandung. 
  • Wenn die Masse durch die flüssige Farbe etwas zu klebrig wird, einfach mit Puderzucker bestäuben und einarbeiten.
  • Auch wenn die Farbe nicht richtig gleichmäßig vereilt ist, einfach etwas weiche Butter einkneten.
  • Sobald die Kugeln passend gefärbt sind, die Kugel mit der Grundfarbe auf einer mit Puderzucker bestreuten Oberfläche ausrollen. Ca 3 - 5 mm dick.
  • Man kann sich etwas vom Puderzucke in eine Schüssel füllen, denn nach der Zeit fangen die Finger an zu kleben. 
  • Von der Kugel mit dem helleren Braun, nun kleine Stückchen abreißen. Sie ganz flach zwischen den Fingern platt drücken. Die Stückchen sollten nicht größer ( je nachdem wie grob man das Muster haben möchte) als 1 - 1,5 cm im Durchmesser sein. Wenn man eine ganze Torte belegt, können sie sicher auch 2cm groß sein. Denn da sieht ja auch ein gröberes Muster gut aus. Die letztendliche Form der Platten ist egal. Wenn man sich richtiges Leopardenmuster anschaut, variiert die Form ja auch.
  • Die ganze Grundplatte mit diesen Plättchen belegen.
  • Danach ganz kleine Stückchen von der dunkelsten Kugel abreißen. Diese in wirklich kleine Rollen zwischen Zeigefinger und Daumen wälzen. Diese Rollen sollten max. einen Durchmesser von einem Streichholz oder Zahnstocher haben. Umso dünner, desto besser. Ausserdem sollten sie ungefähr so lang sein, dass sie halb um die hellbraunen Fellstellen passen.
  • Die Rollen nun halb um die hellbraunen Marzipanplättchen legen und dann sanft platt drücken. Dies dann komplett für das gesamte Muster machen.
  • Sicherlich kann man dieses Muster dann noch etwas mit dem dunkelsten Marzipan erweitern. Aber ich glaube das kann man besser auf dem Foto sehen. (Siehe "...mehr lesen ")
  • Wenn man zufrieden mit seinem Fellmuster ist, kann man entweder seinen Kuchen mit der Marzipanplatte einschlagen. Oder aber mit einem Ausstecher die bestimmte Form der Verzierung ausstechen. Damit dies dann auch ordentlich aussieht, habe ich alles noch mit dem dunkelbraunen Marzipan umrandet.
  

Freitag, 15. Oktober 2010

I got love in my tummy....: Kinderschokoladenkuchen


Wieder mal ein Tag, an dem man etwas Süßes gut gegen die miese Stimmung gebrauchen könnte. Doof nur, dass ich den folgenden Kuchen noch nicht mal essen darf, da er ein Geschenk werden soll. :-)

Dieser Kuchen hat sowohl etwas Gelungenes, als auch etwas Fehlgeschlagenes. 

Gelungen weil: Man die Kinderschokolade glaube ich gut rausschmecken kann. (habs am Teig und der Creme getestet)  

Fehlgeschlagen: Weil mir meine Eigenkreation von Schokokuchen nicht saftig genug war und er etwas zu flach geworden ist. Aber ich hab das Rezept ein wenig angepasst, falls ihn jemand ausprobieren möchte. Dadurch sollte der Kuchen eigentlich eine bessere Konsistenz erhalten. 

Naja, seht selbst.




Kinderschokoladenkuchen:

Für den Kuchen:

10 kleine Kinderschokoladenriegel (5 geschmolzen, 5 in Stückchen geschnitten)
100g Vollmilch Schokolade
3 EL Milch
125g Butter
200g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1/2 TL Natron
2 EL ungesüßtes Kakaopulver
2 EL Öl
200g Zucker
4 Eier
Vanille Aroma

Für das Frosting: 

125g weiche Butter
250g Puderzucker 
50g Vollmilch Schokolade
10 kleine Kinderriegel (5 geschmolzen, 5 in Stückchen)
3 EL Milch
1 TL ungesüßtes Kakopulver 

Für die Glasur:

50g weiße Schokolade
150g Vollmilch Schokolade 
4 kleine Kinderriegel


  • Den Ofen auf 175°C vorheizen, eine Kranzbackform oder Springform fetten und mehlen.
  • Bei mittlerer Hitze 5 Kinderriegel und die Vollmilch Schokolade mit Milch und Butter schmelzen.
  • Die anderen 5 Riegel in kleine Stücke schneiden.
  • In einer Schüssel die Eier trennen, Eiweiß separat steif schlagen. Das Eigelb mit dem Öl und dem Zucker verquirlen. 
  • Die flüssige Schokolade und Vanille Aroma zum Eigelb geben und unter Rühren vermischen. 
  • Dann in einer weiteren Schüssel das Mehl mit dem Kakao, Backpulver, Natron und Salz vermengen. Löffelweise unter den Eigelbteig geben.
  • Alles gut vermischen und dann vorsichtig das feste Eiweiß unterheben. Anschließend die Schokostückchen dazugeben.
  • Den Teig in die Form gießen und 30 Minuten bei Umluft backen.
  • Nun den Kuchen auskühlen lassen und dann in der Mitte waagerecht teilen. 
  • Vollmilch Schokolade und 5 Kinderriegel im Wasserbad schmelzen. 
  • Die Butter verquirlen und Puderzucker dazu streuen. Jetzt nacheinander die geschmolzene Schokolade, den Kakao und die Milch dazu. 
  • Ganz zum Schluss 5 klein geschnittene Kinderriegel mit dem Frosting verrühren. Großzügig auf der unteren Schnittfläche des Kuchens verteilen.
  • Oberteil wieder auflegen.
  • Schokolade für die Glasur getrennt schmelzen. Kinderriegel und Vollmilch zusammen, weiße Schokolade extra.  
  • Zuerst die dunkle Schoko auf dem Kuchen verteilen. Dann mit der Weißen feine Linie ziehen und mit einer Kuchengabel ein Muster in die Glasur ziehen.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Apfelkuchenzeit


Ich mag den Herbst weil...

ich es wunderschön finde, wie bunt alles auf einmal ist. Aber auch wie der Wald riecht, wenn man in ihm spazieren geht. Das ich Pilze am Wegrand finde und ich manchmal sogar weiß, ob ich sie mir braten könnte ohne meinen Magen damit zu überfordern. Das man sich wieder richtig in seine Decke kuscheln kann und bei einer heißen Schokolade einfach mal fünfe gerade sein lässt. Und das die Äpfel die man jetzt bekommt einfach super schmecken, wenn man sie für einen Kuchen verwendet. 

Deswegen nun ein komplett frei erfundenes Apfelkuchenrezept:



Winter Tea Apfelkuchen
(den Hartgesottenen wird empfohlen den Tee durch Glühwein zu ersetzen)

2 mittelgroße Boskop Äpfel  (1/2 für den Sirup, den Rest für den Kuchen)
150ml Winter Tea von Pfanner (Glühwein oder Apfelsaft tuns auch) 

Für den Kuchen:

50g braunen Zucker
150g Butter
100g Zucker
2 Eier
1/2 Backpulver
200g Mehl
1 Prise Salz
1/4 TL Zimt (auch gerne 1/2 TL, wer möchte)
50g Rosinen 

Für den Sirup:

200ml Winter Tea von Pfanner (Glühwein oder Apfelsaft tuns auch)
1/4 TL Zimt
1 EL Zucker

  • Zuerst 1/2 Apfel in große Stücke schneiden und beiseite stellen.
  • Springform (28cm) fetten und mehlen, Ofen auf 175° C vorheizen. 
  • 1 1/2 Äpfel nun in kleine Stücke schneiden und in 150ml des Tees einlegen und gelegentlich umrühren.
  • Butter und braunen Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen, bis die Butter geschmolzen und der Zucker merklich gelöst ist. 
  • In einer Rührschüssel die Eier und den weißen Zucker  ca. 3 Minuten verquirlen.
  • Die Butter dazugießen. Alles schaumig schlagen. 
  • In einer anderen Schüssel Mehl, Zimt, Salz und Backpulver verrühren und dann löffelweise unter die flüssige Teigmischung geben.
  • Zum Schluss Rosinen und die kleinen Apfelstücke (Tee vorher abgießen!) unterrühren.
  • Den Teig in die Springform gießen und 15 Minuten bei Umluft backen. 
  • In der Zwischenzeit den Tee, 1/2 Apfel  in einen Topf geben und erhitzen. Wenn der Apfel weich gekocht ist, alles kurz durchpürieren. 
  • Dann Zucker und Zimt hinzugeben und alles aufkochen, bis es sirupähnlich wird. Wenn der Kuchen 15 Min. im Ofen war, die Mischung über den Kuchen gießen.
  • Nun nochmal 15 Minuten backen. Den Kuchen nach dem Backen beliebig mit Zimt und Zucker oder auch Mandelsplittern bestreuen. 

Sonntag, 3. Oktober 2010

Irish Coffee Cake

So heute poste ich, wie schon erwähnt das Rezept für den Irish Coffee Cake, den ich vor meiner Reise gebacken habe.

Das Rezept habe ich aus dem Internet, aber ich musste es erweitern, denn ich habe leider keine Mini Springform. Meine ist riesig groß, 28cm.  :-) Naja und irgendwie kein Rezept aus anderen Ländern ist ausreichend. Aber das ist ja jetzt auch nicht wirklich ein riesen Problem.



Irish Coffee Cake
von European Cusines

Für den Kuchen:

180 Butter
180g Zucker
180g Mehl
1/2 TL Backpulver
Prise Salz
6cl Espresso oder sehr starken Kaffee
3 große Eier

Für den Kaffeesirup:

225 ml  Espresso oder starken Kaffee
180g Zucker
5 TL Irischen Whiskey, ich hab Tullamore Dew genommen

Für die Creme:

6 EL Puderzucker
3 EL Irischen Whiskey
450ml (500 tun es auch) Sahne (frisch)
3 EL gehackte Haselnüsse

  • Den Ofen auf 180° C vorheizen. Springform fetten und mehlen.
  • Butter und Zucker mit einem Rührgerät cremig schlagen. Die Eier nach und nach dazugeben und alles gut verrühren.
  • Die trockenen Zutaten vermischen und dann löffelweise zum vorherigen Teig geben.
  • Zum Schluss den Espresso zum Teig geben. Dann 35-40 Min bei Umfluft backen.
  • Den Kuchen nach dem Backen aus der Springform nehmen und abkühlen lassen. Die untere Platte der Springform nicht entfernen. Den Rand abspülen und reinigen, denn er wird nachher wieder benötigt.
  • Nun den Sirup machen. Hierzu den Kaffee und den Zucker in einem Kochtopf erhitzen, bis der Zucker aufgelöst ist. Dann für 1 Minute kochen lassen. 
  • Den Topf vom Herd nehmen und den Whiskey einrühren.
  • Nun den Rand der Springform wieder anbringen und den Kuchen mit dem Sirup tränken. Alles abdecken und für mehrere Stunden (am Besten über Nacht ) einziehen lassen.
  • Wenn alles soweit fertig ist, die Sahne schlagen. Danach den Puderzucker und Whiskey dazugeben.Den Kuchen dann (immer noch in der Springform) mit der Creme bestreichen. Zu guter Letzt den Kuchen mit den Haselnüssen bestreuen. Am Besten 1 Std. in den Kühlschrank stellen.

Mittwoch, 1. September 2010

Irgendetwas zwischen Brownie und Blondie – Blownie? Brondie?


Schon seit ein paar Tagen habe ich ein komisches Verlangen, endlich das Milk Chocolate Frosting von Joy the Baker auszuprobieren. Aber nun alles nachzubacken war mir auch zu doof. Deswegen die große Frage, Brownies oder Blondies unter diesem herrlich cremigen Vergnügen? Es pur zu essen wäre sicherlich auch köstlich, aber auch zu schade.  

Nun ja, heute war dann doch nicht so der Entscheidungstag. Also habe ich einfach beides gemacht. Übereinander. 
Was den Namen dieser Kreation angeht, bin ich mir noch nicht ganz schlüssig. Blownie ist mein Favorit.




Blownies mit Vollmilchschokoladen Frosting (Milk Chocolate Frosting)

Für den dunklen Teig:

75g Butter
20g ungesüßtes Kakaopulover
50g gezuckerte Kondensmilch
135g Zucker
1 Ei
1 TL Vanille Aroma
75g Mehl
1 Prise Natron
½ TL Backpulver
1 Prise Salz
100g Vollmilchschokolade, in grobe Stücke gehackt

Für den hellen Teig:

75g Butter
70g braunen Zucker
100g gezuckerte Kondensmilch
1 Ei
1 TL Vanille Aroma
100g Mehl
1 Prise Natron
½ TL Backpulver
1 Prise Salz

Vollmilchschokoladen Frosting

200 – 250g Puderzucker
3 EL Milch
125g Vollmilchschokolade
6 – 8 EL weiche Butter
2 EL ungesüßtes Kakaopulver
¼ TL Salz

Evtl. noch ein bißchen zerhackte Schokolade zum Bestreuen. 
  • Ofen auf 175°C vorheizen. 
  • Die Butter für jeden Teig in einem Kochtopf zum Schmelzen bringen.
  • Für den dunklen Teig das Kakaopulver, den Zucker und die Kondensmilch mit der Butter verrühren. Das Ei dazugeben. Dann in einer weiteren Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und Salz mischen und unter den flüssigen Teig rühren. Zum Schluss die Schokolade zerhacken und auch in den Teig rühren.
  • Für den hellen Teig die Butter gut mit dem braunen Zucker und der Kondensmilch verquirlen. Auch hier ein Ei hinzu. Nun wieder die trockenen Zutaten seperat vermischen und dann unterheben. 
  • Zum Schluss in beide Teige das Aroma geben.
  • Dunklen Teig in eine gefettete, mit Backpapier ausgelegte Auflaufform gießen und glatt streichen.
  • Hellen Teig vorsichtig darüber geben. 
  • Blownies bei Umluft 25 Minuten goldgelb backen, danach komplett abkühlen lassen.
  • Vollmilchschokolade im Wasserbad schmelzen.
  • Puderzucker, Milch, Kakaopulver, Butter und die Prise Salz in der Zwischenzeit cremig schlagen. Wenn die Schokolade vollständig geschmolzen ist, diese dazugeben.
  • Frosting zum Abschluss auf die Blownies streichen. Evtl. noch mit gehackter Schokolade bestreuen. 

Dienstag, 31. August 2010

Back to Classics: Schwarzwälder Kirschtorte


Im ersten Moment wollte ich verneinen, als mein Freund sich eine Schwarzwälder Kirschtorte gewünscht hat. Denn diese Torte ist absolut (!) nicht mein Fall. Ich kann es nicht beschreiben, aber irgendwie für mich eher so ein "Nein, danke - Kuchen". Aber ich hatte ihm ja schließlich angeboten, etwas zu backen, dass ER total gerne mag.
Naja und ich muss sagen es hat super viel Spaß gemacht mal eine klassische, traditionelle Torte zu backen. Immerhin ist sie eine der beliebtesten in Deutschland.



Klassische Schwarzwälder Kirschtorte
Für eine kleine Springform. 

Für die Böden:

5 Eier
125g Zucker
125g Butter
1 EL Vanilleextrakt
3 EL ungesüßter Kakao

Für die Füllung:

ca. 3cl Kirschwasser
100 - 150ml Kirschsaft
1 Glas Schattenmorellen 
250ml Saft der Schattenmorellen aufbewahren
750ml Schlagsahne
3 EL Puderzucker
1 Tütchen Sahnesteif
1 gehäufter EL Speisestärke 
 
Dekoration:
150g Raspelschokolade
ca. 6 - 10 Kirschen

  • Ofen auf 175° C vorheizen. Springform fetten.
  • Butter, Zucker und Eier schaumig schlagen. Kakao und Vanilleextrakt unterheben.
  • Teig durch 3 teilen. Je einen Teil in der Springform für 12 Minuten backen.  
  • Abkühlen lassen. 2cl Kirschwasser mit 100 - 150ml Kirschsaft mischen. Böden damit tränken.
  • Alles gut durchziehen lassen (am Besten über Nacht).
  • 1. Boden auf eine Tortenplatte legen. Schattenmorellen abgießen. 
  • Speisestärke und 250ml Saft der Schattenmorellen in Kochtopf geben und unter ständigem Rühren aufkochen lassen bis die Mischung andickt. 1. Boden mit der angedickten Soße bestreichen.
  • 1. Hälfte der Kirschen auflegen. Leicht andrücken.
  • Sahne mit Sahnesteif vermischen und steif schlagen.
  • Puderzucker und 2EL (ca. 1cl) Kirschwasser unterheben. 
  • Die Kirschen auf dem 1. Boden mit der Creme bestreichen, so dass sie gut bedeckt sind.
  • 2. Boden auflegen und vorsichtig andrücken, dann leicht mit etwas Sahnecreme bestreichen.
  • Andere Hälfte Kirschen auflegen und wieder mit Füllung bedecken.
  • Letzten Boden auflegen und den Kuchen gut mit der restlichen Creme einstreichen.
  • Ca. 1 Stunde kühlen. Dann mit Raspelschokolade bewerfen und mit Kirschen verzieren.

Dienstag, 24. August 2010

Eierschecke??!


Endlich wieder backen!
Nach einem 2 1/2 wöchigem Urlaub im Wohnwagen wird das auch mal wieder Zeit. Alles was ich dort zu stande gebracht habe, war ein Impro Obstboden mit Blaubeeren und Vanillecreme. Dabei bemerkt: Die Vanille Tortencreme von Dr. Oetker ist ein Kracher, wenn man grad mal keine Lust hat selber eine anzurühren. 

Naja aber ich hab mich natürlich nicht vom Süßwarenschlemmen ferngehalten. Und so trafen mein Lieblingsmensch und ich die Eierschecke. Irgendwie ein komischer und nicht gerade appetitanregender Name. Aber.... WOW... die waren gut! 

Also...nachmachen!

Ursprünglich kommt das Eierscheckchen aus Sachsen / Thüringen und laut Wikipedia (!) gibt es 2 Versionen, eine mit Rosinen und eine ohne. Die Dresdner und die Freiberger, meine ist ein Mix aus beiden. Denk ich. ;-)

So genug "BlaBla"...



Eierschecke 
Ursprungsrezept von: Chefkoch.de


Boden:
65 g weiche Butter
50 g Zucker
1 Ei
½ Packung Backpulver
200 g Mehl

Quarkschicht:

50 g weiche Butter 
1 Ei
100 g Zucker
500 g Quark
½ Liter Milch
1 Pck. Puddingpulver, Vanille
1 Tütchen Vanillearoma
100 - 150g Rosinen

Schecke:

3  Eigelb
75 g Zucker
100 g weiche Butter
3 Eiweiß

  • Vanillepuddingpulver ohne Zucker mit 1/2 Liter Milch kochen und erkalten lassen.
  • Ofen auf 190° C vorheizen. Reguläre Springform fetten.
  • Die Zutaten für den Boden miteinander verquirlen und zu einem Teig kneten.
  • Den Boden der Springform mit dem Teig auslegen. 
  • Quark, Ei, Butter, Zucker und Vanillepudding  zu einer glatten Creme verrühren.
  • Rosinen und Aroma unterheben. Fertige Creme über den Boden geben.
  • Eigelb, Zucker und Butter cremig quirlen. Eiweiß in einer extra Schüssel steif schlagen.
  • Eiweiß unter das Eigelb rühren. Letzte Schicht auftragen.
  • Alles 30 Min. bei Umluft backen. Danach mit Alufolie bedecken und nochmal 30 Minuten backen.